Browsing Tag

Amazon Handmade

Update: Verkaufsgebühren bei Handmade at Amazon

E-Commerce By Juni 29, 2017 Tags: , , 2 Comments

Der heutige Newsletter von Handmade at Amazon löste sicherlich in vielen Handmade-Verkäufern große Freude aus, denn es wurde verkündet, dass die monatliche Abonnementgebühr von 39€ zunächst weiterhin entfällt. Bisher gab es die Information, dass diese Gebühr für Handmade-Verkäufer nach dem 31.12.2017 anfallen sollte. Ab wann die Gebühr fällig wird oder ob dauerhaft darauf verzichtet wird, wurde jedoch nicht verkündet.

Einer weitere positive Nachricht ist, dass die Verkaufsgebühren bis einschließlich 31.12.2018 bei 12% bleiben und erst danach auf 15% erhöht werden.

Verkäufer von handgefertigten Schuhen und Bekleidung haben ebenfalls ein Grund zur Freude: Bislang gab es noch keine Kategorien für diese Produkte bei Handmade at Amazon, diese sollen aber demnächst freigeschaltet werden. Dies wurde ebenfalls im heutigen Newsletter verkündet.

handmade-at-amazon-gebu%cc%88hren

Hier geht es zu den Artikeln Anmeldung bei Handmade at Amazon und Erfahrungen bei Handmade at Amazon.

Share:

Handmade at Amazon II (Erfahrungen)

E-Commerce By Februar 1, 2017 Tags: , , 4 Comments

Nachdem ich nun gut drei Monate bei Handmade at Amazon vertreten bin, möchte ich gerne meine Erfahrungen mit euch teilen. Meine Erfahrungen bezüglich der Anmeldung habe ich in dem Beitrag Handmade at Amazon I niedergeschrieben.

Um es direkt vorneweg zu nehmen: Mein Urteil fällt durchweg positiv aus. Den ersten Verkauf hatte ich bereits 2 Tage nach meiner Shop-Eröffnung. Seitdem verkaufe ich beinahe täglich. Auf anderen Plattformen hat es deutlich länger gedauert, bis sich eine höhere Anzahl an Verkäufen einstellte. Ein kleiner Einblick in meine Zahlen: In diesem Januar machen die Amazon-Verkäufe bereits 34% des Absatzes aus und 24% des Gesamtumsatzes (Die Differenz kommt dadurch zustande, dass ich vor allem einige der preiswerteren Artikel gut über Handmade at Amazon verkaufe). Betrachte ich die vergangenen Monate, so ist die Tendenz steigend.

Auch mit dem Workflow auf der Plattform bin ich zufrieden. Die Arbeitsprozesse (Artikel einstellen und bearbeiten, Verkaufsabwicklung, Kommunikation mit dem Kunden etc.) sind gut strukturiert und leicht zu erfassen. Nach kürzester Zeit war ich gut eingearbeitet und komme mittlerweile mit dem System sehr gut zurecht. Da Artikelvarianten/Zusatzoptionen [Erläuterung siehe Beitrag I] direkt beim Produkt hinterlegt werden können, fällt der Kommunikationsaufwand im Vergleich zu anderen Portalen deutlich geringer aus. Der Kunde kann bspw. ein personalisiertes Stammbuch in Wunsch-Farbkombination direkt ohne vorherigen Kontakt bei Amazon bestellen und bekommt auch den richtigen Preis ausgegeben. Dies stellt eine immense Zeitersparnis dar. Des Weiteren erfolgt die ganze Zahlungsabwicklung direkt über den Anbieter, auch darum müssen wir Verkäufer uns also nicht kümmern.

Die Kommunikation mit Amazon ist ebenfalls tadellos: Nachdem ich eine Frage an den Kundendienst schrieb (es ist leider nicht möglich bei einem Artikel die Kategorie zu ändern, es muss dann ein komplett neuer Artikel angelegt werden), wurde ich binnen weniger Minuten telefonisch zurückgerufen und konnte meine Frage persönlich mit einer Mitarbeiterin klären. Im Bereich Reklamation/Widerruf konnte ich leider 😉 noch keine Erfahrungen sammeln.

Weiterhin ist mir positiv aufgefallen, dass meine Artikel in der Suche schon relativ weit vorne auftauchen, auch wenn nicht explizit in der Handmade-Kategorie sondern unter „alle Kategorien“ gesucht wird. Das heißt auch Kunden, welche allgemein auf Amazon unterwegs sind, ohne sich auf die Handmade-Kategorie zu beschränken, werden meine Produkte angezeigt. Dies bezieht sich vor allem auf Produkte, die schon mehrfach verkauft wurden, diese werden also besser gelistet. Beispiel: Ein Leporello, welches mittlerweile 10x über Amazon gekauft wurde, befindet sich bei der Suche nach „Leporello“ ohne Kategorie-Einschränkung („alle Kategorien“) bereits auf Seite 2 der Ergebnisse. Bei der Beschränkung auf die Handmade-Kategorie erscheint es sogar auf Platz 1.

Nach diesen Erfahrungen der ersten Monate kann ich meine Empfehlung für ein Verkaufskonto bei Handmade at Amazon wiederholen. Weiterhin gilt: Bis einschließlich 12/2017 werden für Handmade-Verkäufer keine Grundgebühren/Einstellgebühren erhoben.1

[Update vom 29.06.2017: Verkaufsgebühren bei Handmade at Amazon]

1 Vgl. Amazon Services (Hrsg.) (2016), Gebührenübersicht für Handmade at Amazon [Letzter Zugriff: 27.01.2017].

Share:

Arbeitsmittel: Kalender

Workflow By Januar 11, 2017 Tags: , , No Comments

Neues Jahr  –  Neues Glück? Neuer Kalender!

Bei mir als Buchliebhaberin und Buchbinderin ist es nicht verwunderlich, dass ich noch nicht auf die digitale Version des Kalenders umgestiegen bin. Ich brauche einen Kalender aus Papier, um mich und mein Business zu ordnen. Ich möchte erfüllte ToDos stolz abkreuzen, lästigere ToDos kraftvoll durchstreichen, Veranstaltungen voller Vorfreude kunstvoll umkringeln, wichtige Termine mit großen Ausrufezeichen versehen und natürlich auch Eintrittskarten, Papiermuster, Kundennotizen etc. einkleben. So führt mich der Kalender durch das Jahr und ist rückblickend eine tolle Erinnerung, eine Art Tagebuch.

Umso erstaunlicher ist jedoch (auch für mich), dass ich keinen von mir selbst designten und gebundenen Kalender verwende. Noch nie (bislang). Vielleicht ist das vergleichbar mit einem Koch, der keine Lust mehr hat zuhause zu kochen? Obwohl… ich nutze ja all meine anderen Produkte sehr gerne privat. Na vielleicht nächstes Jahr 😉

Dieses Jahr nutze ich den Eco-Friendly Taschenkalender der Monkey Mind Stationery [Link zum DaWanda-Shop der Monkey Mind Stationery]. Besonders zauberhaft: In dem Bereich für ToDos gibt es die Kategorie „myself“, also Platz für Dinge, die ich mir selbst gönnen möchte.

monkeymindstationery

Bereits seit vielen vielen Jahren nutze ich Kalender von Moleskine. Auf dem Foto erhascht ihr einen Blick in mein Bücherregal und seht, wieviele Moleskine-Kalender sich schon angesammelt haben. Dieses ist meine Lieblingsausführung [Link zu Amazon]. Eine Doppelseite steht hierbei für eine Woche, wobei die rechte Seite komplett frei ist für Notizen, ToDo-Listen etc. Viele weitere freie Seiten bieten Platz für Anmerkungen, Bestelllisten, Ideensammlungen etc.

kalender

Share:

Rechtstexte bei neuen Vertriebskanälen

E-Commerce By November 2, 2016 Tags: , , , No Comments

Ein neuer Internetauftritt birgt immer wieder das Erfordernis alle notwendigen Rechtstexte rechtskonform einzubetten. Dies ist nicht nur bei der Gründung der Fall, sondern auch im laufenden Geschäftsbetrieb. Ich nutze aktuell ganz neu Handmade at Amazon, weshalb dieses Thema für mich gerade eine sehr hohe Relevanz aufweist und ich mich intensiv damit beschäftige.

Möchte man als Gründer einen weiteren Online-Auftritt als neuen Vertriebskanal hinzunehmen, müssen wieder zahlreiche rechtliche Vorschriften beachtet werden. Auch wenn man diesen Schritt in der Vergangenheit schon mehrfach begangen hat, so liegt es zumeist doch schon einige Zeit zurück und die Details können in Vergessenheit geraten sein. Jeder Internetauftritt ist individuell und nicht bei jeder Plattform wird man beim Anlegen eines Verkäuferkontos bzw. Shopauftritts transparent auf die erforderlichen Informationen hingewiesen. Bei Amazon gibt es bspw. kein eigenes Eingabefeld für die AGB, diese können dort unter „Impressum & Info zum Verkäufer“ hinterlegt werden. Zudem gibt es immer wieder neue Vorschriften, die es zu beachten gibt. So ist bspw. seit 24.02.2016 die Datenschutzerklärung Pflicht,1 ebenso wie Hinweis und Verlinkung auf die Online-Streitbeilegungsplattform seit 09.01.2016.2
Um allen Erfordernissen gerecht zu werden, habe ich mir eine Checkliste angelegt, welche ich für jeden neuen Online-Auftritt verwende und je nach Rechtsprechung aktualisiere [Diese kann am Ende des Beitrags kostenfrei als PDF heruntergeladen werden]. Das Impressum muss bei jeder Online-Präsenz hinterlegt werden, sobald man dort mit seinem Unternehmen auftritt. Dies gilt zum Beispiel auch für alle Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest und Youtube. Auf Plattformen auf denen zusätzlich die Möglichkeit zum Verkauf besteht, müssen folgende Informationen zusätzlich hinterlegt werden: Widerrufsbelehrung & Widerrufsformular, AGB, Kundeninformationen, Datenschutz sowie Hinweis und Verlinkung der Online-Streitbeilegungsplattform.

Bei einer bestehenden Umsatzsteuerpflicht sollte zudem die USt-ID im Konto hinterlegt sein, damit evtl. anfallende USt. auf die Provision vom Plattformbetreiber nicht in Rechnung gestellt wird (z.B. bei Etsy und Amazon).

checkliste_neueronlineauftritt

Checkliste neuer Online-Auftritt als PDF

1 Vgl. ERecht24 (Hrsg.), Neues Gesetz: Fehlende Datenschutzerklärung auf Webseiten kann ab sofort abgemahnt werden [Letzter Zugriff: 27.10.2016].
2 Vgl. IHK Würzburg-Schweinfurt (Hrsg.), Online-Händler müssen ab dem 09.01.2016 neue Informationspflichten beachten [Letzter Zugriff: 27.10.2016].

Share:

Handmade at Amazon I (Anmeldung)

E-Commerce By Oktober 12, 2016 Tags: , No Comments

Seit dem 22.9.2016 gibt es einen neuen Online-Vertriebsweg für Handmade-Verkäufer in Deutschland: Handmade at Amazon ist in Deutschland gestartet. Zuvor war die Handmade-Rubrik nur auf der englischsprachigen Seite www.amazon.com erreichbar.

In der neuen Handmade-Kategorie bei Amazon kann nicht jeder direkt mitmachen, es muss zunächst eine Bewerbung durchlaufen werden und im Erfolgsfall bekommt man anschließend eine Einladung per Mail zugesendet. Die Bewerbung dauert ca. 15-20 Minuten und soll überzeugen, dass die Produkte tatsächlich „Handmade“ sind. Also genau das, was bei DaWanda so häufig kritisiert wird – nämlich billige Massenprodukte, die nicht handgemacht sind – wird hier vorab kontrolliert. Es werden Fragen zu den Produkten und zum Herstellungsprozess gestellt, auch ein Foto vom Arbeitsbereich und vom Arbeitsprozess werden verlangt. Anlässlich dieser Vorgabe vernahm ich einige Kritik in der Community. Ich kann euch jedoch beruhigen: Es wird keineswegs ein perfektes Studio-Foto vom perfekten Atelier erwartet. Ich habe dieses Foto eingereicht und das hat auch ausgerreicht:Hochkonzentriert

Ich bekam heute – nach fast 14 Tagen – die Einladung. Ich habe mich natürlich gefreut und gleich an die Einrichtung des Shops begeben. Der Aufbau einer neuen Vertriebsmöglichkeit ist immer mit viel Arbeit verbunden und es ist ganz normal, dass es ein wenig dauert, bis man sich in das neue System eingearbeitet hat. Zunächst wurden allgemeine Daten erfasst, unter anderem wurde auch nach einer Gewerbeanmeldung und dem Datum dieser Anmeldung gefragt. Auch dieser Punkt wird häufig an DaWanda kritisiert: Dort wird eine Gewerbeanmeldung nicht kontrolliert und es ist theoretisch möglich ohne Gewerbeanmeldung zu verkaufen. Nachdem alle Anmelde-Daten erfasst sind, kann direkt mit der Einrichtung des Shops und dem Einstellen von Artikeln begonnen werden. Um dies den Verkäufern zu erleichtern, wird ein gut aufbereitetes PDF „Erste Schritte“ bereitgestellt, in dem einige wichtige Grundlagen erläutert werden. Weiterführende Informationen und Hilfestellungen bietet zum Beispiel das hauseigene Handmade-Forum. Besonders hervorheben möchte ich die Möglichkeit, Personalisierungen anzubieten und konkret die Optionen zu hinterlegen. Diese können sogar direkt mit Aufpreis verlinkt werden.  Einiges was sonst mühselig vorab via Nachricht geklärt werden muss, kann nun direkt vom Kunden ausgewählt werden. Perfekt wäre es, wenn bei den Optionen noch weitere Bilder hinterlegt werden könnten, dies ist leider nicht möglich. Es können jedoch bis zu 9 Artikelbilder hochgeladen werden, müssen die „Spezial-Bilder“ eben dort mit angezeigt werden.

Bildschirmfoto 2016-10-10 um 22.15.27

Die Gebühren bei Amazon Handmade fallen ein wenig höher aus als bei DaWanda (ich ziehe hier den Vergleich zu DaWanda, da ich bislang den Großteil meiner Verkäufe dort generiere), es gibt keine Einstellgebühr, die Verkaufsprovision liegt bei 12 %.1 Ab Dezember 2017 wird außerdem eine monatliche Abonnementgebühr in Höhe von aktuell 39 € erhoben.2 Daher meine Empfehlung: Wenn ihr unsicher seid, ob ihr euch bei Amazon Handmade bewerben/anmelden sollt, tut es. Da bis 12/2017 keine Grundgebühr und auch keine weiteren Einstellgebühren anfallen, macht ihr im Fall des Nichtverkaufens keinen Verlust (außer natürlich der Zeitverlust, aber dieses Risiko hat man bei neuen Vertriebswegen immer).

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich Amazon Handmade entwickelt. DaWanda bleibe ich natürlich treu, aber es spricht ja nichts gegen einen weiteren Vertriebsweg.


Screenshot meines noch spärlich bestückten Shops.

[Update vom 29.06.2017: Verkaufsgebühren bei Handmade at Amazon]

 

1 Diese werden jedoch auf den Gesamtbetrag (inklusive Versandkosten) erhoben, bei DaWanda hingegen fällt die Provision nur auf den Artikelpreis an.
2 Vgl. Amazon Services (Hrsg.) (2016), Gebührenübersicht für Handmade at Amazon [Letzter Zugriff: 10.10.2016].

 

Merken

Merken

Share: